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Häufige Fragen – Factoring

Häufige Fragen – Factoring:

Häufige Fragen – Factoring: Als Factoring Anbieter seit mehr als 15 Jahren wissen wir um typische und immer wiederkehrende Fragen am Factoring interessierter Unternehmen und Unternehmer. Wir haben für Sie aus der Praxis die wichtigsten Fragen zum Factoring zusammengestellt.

Was versteht man unter Factoring?

Factoring ist der regelmäßige Kauf von Forderungen aus Warenlieferungen und Dienstleistungen gegen sofortige Zahlung des Kaufpreises. Wir, die Elbe-Factoring, verstehen uns als Full Service Dienstleister und vereinen dabei mit Finanzierung, Versicherung der Forderungsausfälle und Debitorenmanagement alle Aspekte des Factorings in einer Dienstleistung. Ziel ist es, Ihnen als Kunde zeitnah Liquidität zur Verfügung zu stellen und Sie gleichzeitig durch die vollständige Übernahme Ihrer Forderungen und der damit einhergehenden Auslagerung der Debitorenbuchhaltung zu entlasten.

Hat sich Factoring mittlerweile in Deutschland etabliert?

Mehr als 20.000 Unternehmen in Deutschland sichern inzwischen ihre Liquidität mittels Factoring. Und jedes Jahr werden es mehr. Mit zweistelligen Zuwachsraten gehört Factoring zu den Branchen mit sehr hoher Dynamik. Der Gesamtumsatz (Factoringvolumen), der im Deutschen Factoring Verband verbundenen Institute, erhöhte sich im Jahr 2014 auf insgesamt mehr als 190 Mrd. Euro.

Worin liegen die besonderen Vorteile, wenn ich Factoring einsetze?

Die Außenstände machen oft 20 bis 35 Prozent der Bilanzsumme mittelständischer Unternehmen aus. Durch Factoring können Sie Ihre Außenstände in sofortige Liquidität verwandeln. Übernehmen wir als Factor die Forderungen, ist Ihr Unternehmen gegen Forderungsausfälle abgesichert und Sie können sich darüber hinaus die Kosten für ein eigenes Debitorenmanagement sparen.

Wie viel Geld bekomme ich und wie schnell erhalte ich es?

Nach erbrachter Leistung stellen Sie wie gewohnt Ihre Rechnungen an Ihre Kunden. Parallel übermitteln Sie elektronisch sämtliche Rechnungskopien an uns als Factor. Innerhalb von zwei Werktagen nach Eingang der Rechnung bei uns werden rund 80 Prozent der Forderung an Sie ausgezahlt. Die verbleibende Summe dient zunächst als Sicherungseinbehalt für den Fall von Rechnungskürzungen durch den Debitor bzw. zur Absicherung der Eigenbeteiligungsquote im Falle des Forderungsausfalls. Hat Ihr Kunde die Rechnung an uns beglichen, erhalten Sie den Sicherheitseinbehalt sofort ausgezahlt.

Muss ich alle Kunden in das Factoring geben?

Wir bieten Ihnen auch die Variante des Ausschnittsfactorings an. Gemeinsam wird ein Kundenausschnitt für das Factoring definiert, der Ihnen dennoch ein ausreichendes Maß an Liquidität, Sicherheit und Entlastung bietet. Die Voraussetzungen für Ausschnittsfactoring liegen neben einer Mindestanzahl anzudienender Debitoren in einem Mindestfactoringvolumen von rund 0,5 Millionen Euro.

Was kostet mich der Einsatz von Factoring?

Das Finanzinstrument Factoring enthält unterschiedliche Gebührenbestandteile. Die Höhe orientiert sich an Ihren individuellen Kenngrößen, wie zum Beispiel Jahresumsatz, Anzahl und Höhe Ihrer Rechnungen, Bonität und Struktur Ihrer Debitoren. Je nach Factoring Modell berechnen wir die Factoringgebühr, Zinsen oder sonstige Gebühren. Bereits im ersten Analysegespräch berechnen wir Ihnen ein unverbindliches und individuelles Angebot.

Welche Möglichkeiten zur Kompensierung der Gebühren gibt es?

Der zeitnahe Liquiditätszufluss über Factoring erhöht Ihren finanziellen Spielraum. Erzielen Sie zum Beispiel im Einkauf wichtige Marktvorteile und senken Sie die Kosten indem Sie zeitnah und mit Skonto die Rechnungen begleichen oder zusätzliche Preisnachlässe aushandeln. Gleichzeitig können Sie Ihren Kunden durch Factoring längere Zahlungsziele von bis zu 60 Tagen anbieten. Kosten für bisher gewährte Skonti fallen weg. Sie verfügen durch die längeren Zahlungsziele über einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil, zum Beispiel auch bei Ausschreibungen.

Wie lange dauert es, bis ich mit Factoring starten kann?

Im Factoring kann innerhalb eines Zeitraumes von zwei bis drei Wochen die Zusammenarbeit realisiert werden. Der erste Ankauf Ihrer Rechnungen kann beim Factoring bis zu 30 Tagen rückwirkend erfolgen, was Ihnen einen zusätzlichen Liquiditätsschub verschafft.

Wie behalte ich den Überblick über meine Außenstände?

Wir verbuchen beim Factoring sämtliche Ausgangsrechnungen und bieten Ihnen eine tagfertige Debitorenbuchhaltung. Im Online-Portal haben Sie jederzeit Zugriff auf Ihren aktuellen Daten. Wir stellen Ihnen außerdem nach Rücksprache regelmäßig Ihre Umsatzzahlen sowie die darin enthaltenen Mehrwertsteuersätze zur Verfügung. Zusätzlich erhalten Sie von uns tagesaktuell die OP-Liste mit Kennzeichnung des Mahnstatus sowie die Höhe der Forderungen, die wir im Rahmen von Factoring angekauft haben.

Wie funktioniert der Ausfallschutz?

Der Ausfall einer oder mehrerer Rechnungen kann im Insolvenzfall eines Debitors schnell die Existenz eines Unternehmens gefährden. Wir übernehmen für Sie das Risiko, dass Ihre offenen Rechnungen ausfallen. Hierfür schließen wir im Rahmen von Factoring eine Warenkreditversicherung ab und übernehmen das komplette Handling und die Meldepflichten. Sie sind abgesichert und haben keinen weiteren Aufwand.

Welche Arten des Factorings können grundsätzlich unterschieden werden?

Es ist natürlich hilfreich, wenn die grundlegenden Unterschiede zwischen den Factoring-Arten bekannt sind. Aus diesem Grund möchten wir kurz und prägnant die Ideen hinter den einzelnen Factoring-Modellen vorstellen. Ausführliche Beschreibungen der unterschiedlichen Factoring Arten haben wir für Sie hier zusammengestellt.

Als erstes kann zwischen echtem und unechtem Factoring differenziert werden. Vom echten Factoring wird gesprochen, wenn der Factor im Factoringverfahren das Ausfallrisiko übernimmt und dabei den vollen Delkredereschutz gewährt. Beim unechten Factoring werden Factoringverfahren angesprochen, die nicht das Ausfallrisiko übernehmen und damit auch nicht den Delkredereschutz. Am meisten verbreitet ist in Deutschland allerdings das echte Factoring.

Des Weiteren gibt es offene Factoringverfahren, bei denen der Debitor über den Forderungsverkauf an den Factor informiert wird. In diesem Fall wird der Debitor aufgefordert die offen stehenden Beträge direkt beim Factor zu begleichen. Das Pendant zu diesem Factoringverfahren stellt das stille Factoringverfahren dar. Beim stillen Factoring wird darauf Wert gelegt, dass der Forderungsverkauf des Kunden an den Factor nicht an den Debitor kommuniziert wird. Der Debitor muss wie gewohnt weiter an den Kunden zahlen, der das Geld an den Factor weiterleitet.

Weitere Factoring Arten sind das Full-Service Factoring, Auswahl-Factoring, Inhouse-Factoring und Fälligkeitsfactoring. Darüber hinaus gibt es auch noch einige Sonderformen zwischen denen unterschieden werden kann.

Können auch kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) Factoring betreiben oder ist Factoring in erster Linie für Großkunden gedacht? Für welche Unternehmen ist Factoring sinnvoll?

Im Bereich des Factorings ist ein klarer Trend dahingehend zu erkennen, dass immer mehr Factoring Lösungen auch für den Mittelstand und auch für Freiberufler angeboten werden. Mit Hilfe innovativer Lösungen ist es den Factoring Anbietern gelungen, interessante Angebote auch für den Mittelstand zu schnüren. Zum Vorteil des Factoring Kunden wurde dafür gesorgt, dass die Forderungsvolumina auch niedriger sein können und es trotzdem zu einer Zusammenarbeit zwischen Factor und Kunden kommen kann.

Factoring eignet sich für viele verschiedene, aber nicht alle Branchen. Zu den bedeutendsten Branchen gehören der Handel, Metallverarbeitung, Ernährungsgewerbe, Maschinenbau, Textilgewerbe, medizinische Gewerbe, Baugewerbe und noch einige mehr. Wichtig für ein erfolgreiches Factoring ist demzufolge auch ein fundiertes Wissen über die spezifischen Branchen und die einhergehenden Trends. Für nähere Informationen haben wir eine umfangreiche Liste der für das Factoring empfohlenen Branchen zusammengestellt.

Haben Factoring und Inkasso viel gemeinsam?

Diese Frage ist eindeutig zu verneinen. Factoring und Inkasso sind grundsätzlich voneinander zu unterscheiden. Beim Factoring handelt es sich um eine Möglichkeit dem Kunden mehr finanziellen Handlungsspielraum zu verschaffen und durch ein zusätzliches, innovatives Finanzierungsinstrument neue Wege zur Generierung von Liquidität aufzuzeigen. Das Bonitätsniveau der Factoring Kunden liegt deutlich höher als das der Inkasso Kunden. Grund hierfür ist, dass durch den Factoring Anbieter die Bonität der Kunden und Debitoren regelmäßig überprüft werden.

Factoring kauft im Gegensatz zum Inkasso die Forderungen der Kunden ab und sorgt für schnelles Kapital. Zusätzlich können sich die Factoring Anbieter um das Debitorenmanagement kümmern. Dies schließt neben dem Mahnwesen auch das Inkasso mit ein. Allerdings gibt es auch die Möglichkeit, dass sich das Factoring nur auf den Ankauf von Forderungen beschränkt und das Debitorenmanagement weiterhin dem Kunden unterliegt. Es kommt demzufolge nur unter Umständen zu einer kleinen Überschneidung der Aufgaben eines Factoring Anbieters und eines Inkasso-Unternehmens, wenn der Debitor auf die Forderungen nicht reagiert und diese vom Factor oder Inkasso eingefordert werden.

Nutzen nur wirtschaftlich schwache Unternehmen Factoring?

Diese Frage zeigt, dass es noch Vorurteile gegenüber dem Finanzierungsmodell „Factoring“ gibt. Die Annahme, dass vor allem wirtschaftliche schwache Unternehmen ein Factoring Modell wahrnehmen, ist ein klarer Trugschluss. Factoring Kunden sind vermeintlich bonitätsschwach oder haben finanzielle Schwierigkeiten, sind geläufige Meinungen, wenn das Factoringverfahren missverstanden wird. Dass dies nicht der Fall sein kann, ergibt sich schon allein aus der Tatsache, dass Factoring Anbieter ebenso wie Banken auch aus Eigeninteresse auf eine gesunde Struktur bei ihren Kunden achten müssen.

Potenzielle Neukunden werden gemäß ihrer werthaltigen Forderungen, ihrer Bonität und Ertragskraft geprüft. Anhand dieser Faktoren wird evaluiert, ob es zu einer Factoring Zusammenarbeit kommen kann. Mittlerweile ist Factoring vielmehr als Qualitätsmerkmal auf Kundenseite zu verstehen, weil es die Leistungsfähigkeit und das wirtschaftliche Handeln der Kunden betont.

Wie sieht vor dem Hintergrund der Finanzmarktkrise die Entwicklung des Factorings in den nächsten Jahren aus?

Zunächst einmal sei gesagt, dass die Finanzmarktkrise keinen unmittelbaren Einfluss auf das Factoring Geschäft hat. Vielmehr ist es so, dass das Factoring als bankenunabhängige Finanzierung in solchen Zeiten an Attraktivität gewinnt. Durch knapper werdende Kredite können Unternehmen mit Hilfe des Factorings auf neue Modelle der Finanzierung zurückgreifen.

Aus diesem Grund haben die Factoring Anbieter auch während der Finanzmarktkrise großen Zuspruch und eine erhöhte Nachfrage ihrer Finanzierungsleistungen erhalten. Nichtsdestotrotz gehen solche Situationen nicht spurlos an den Factoring Anbietern vorbei. Denn sehen sie sich auf Seiten der Refinanzierung mit den für alle Unternehmen steigenden Konditionen konfrontiert.

Die Entwicklung des Factorings geht dahin, dass der Markt auch in Zukunft wachsen wird. Besonders im Bereich der kleinen und mittelständischen Unternehmen sind deutliche Optimierungspotenziale vorhanden. Dies zeigt auch der Vergleich zu anderen Ländern, in denen Factoring vor allem in den Bereichen mit weniger großen Forderungsvolumina wesentlich mehr beansprucht wird.

Sind die Kosten für Factoring nicht höher als die Kosten für einen Bankkredit?

Grundsätzlich ist ein Vergleich von Factoring und Bankenkrediten schwierig. Dies hängt von verschiedenen Faktoren ab. Zum einen sind die Konditionen und Kosten im Factoring abhängig von der jeweiligen Branche und den Voraussetzungen (Umsatz, Bonität) des Factoring Kunden und den dazugehörigen Debitoren. Des Weiteren wird dem Kunden beim Factoring wesentlich mehr geboten als dem Kunden, der einen Bankkredit aufnimmt. Denn neben dem schnellen Liquiditätszufluss kann sich der Factoring Kunde vor Forderungsausfällen absichern sowie das Forderungs- bzw. Debitorenmanagement an den Factor übertragen.

Die Rechnungen die vom Factor an den Factoring Kunden gestellt werden, können also kaum mit den Kosten für einen Bankkredit verglichen werden. Hinzu kommt, dass durch die zur Verfügung gestellte Liquidität weitere Vorteile beim factoringnutzenden Unternehmen entstehen. So ist es möglich durch das freigewordene Kapital im Bereich des Einkaufs Skonti und andere Sonderkonditionen zu erzielen, die unter Umständen, sogar die Kosten des Factorings übersteigen.

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